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Unsere Kirche

 

Unsere Pfarrkirche

 

Die Pfarrei St. Gallus Tannheim besteht seit dem Jahre 1806. Damals wurde die Klosterkirche des 1803 im Zug der Säkularisation aufgehobenen Paulinerklosters umgewidmet als Pfarrkirche der neugegründeten Pfarrei St. Gallus Tannheim. Da diese beinahe 2 km vom Ort entfernt lag, wurde schon bald nach Gründung der Pfarrei der Wunsch laut, eine Kirche und ein Pfarrhaus im Dorf zu bauen. Man erwog schon 1840, das Kloster abzubrechen und unter Verwendung des Abbruchmaterials eine neue Pfarrkirche zu errichten. Erbauer der heutigen Kirche und des Pfarrhauses war Pfarrer Wolfgang Amadeus Keller. Seine Investitur als Pfarrer von Tannheim fand am 9. August 1894 statt. Mit großem Eifer und persönlichem Einsatz setzte sich der junge Pfarrer in den nun folgenden Jahren für den Neubau der Kirche und des Pfarrhauses ein. Am 27. März 1898 wurde der letzte Sonntagsgottesdienst in der alten Klosterkirche gefeiert. Unter Verwendung von Baumaterialien des inzwischen abgebrochenen Klosters begann dann im Mai 1898 der Neubau der Pfarrkirche. Am 12.1 1.1899 nahm Pfarrer Keller die Segnung der Kirche Ad St. Gallum vor. Die Konsekration (Weihe)erfolgte im Jahre 1907
 

      Pfarrer Wolfgang Amadeus Keller

 

Baumaßnahmen an der Kirche seit 1961

 

Nach der ersten größeren Außenrenovierung (ca. 80.00 DM) im Jahre 1961 / 62 musste nur 2 Jahre später in der Kirche eine neue Heizung eingebaut werden. Die Firma Mahr aus Aachen lieferte zur damaligen Zeit eine neue Warmluftheizung (ca. 43.00 DM) mit vollautomatischer Ölfeuerungseinrichtung. 

Im Jahre 1972 / 73 wurde bei der Innenrenovation die Kirche innen neu gestaltet. Kosten der Maßnahme waren ca. 197 000 DM.

 

  • Sanierung Kirchturm 1982.
  • Eingangsportal 1985
  • Orgel 1992
  • Heizungsanlage 1993.
    Im Rahmen des Neubaus der Verrechnungsstelle und des Pfarrsaals wurde eine Blockheizung im Pfarrhaus für alle Gebäude eingerichtet; mit ent#sprechender Zuleitung zu Pfarrkirche, Pfarrsaal und Verrechnungsstelle-Dienstgebäude. Durch diese umweltfreundliche Maßnahme wird jetzt nur ein Brenner mit einem Kamin, statt 3 Brennern mit 3 Kaminen benötigt. Der auf die Pfarrkirche entfallende Anteil betrug 109.061,16 DM.
  • Kirchendachsanierung 1997 / 1999



Renovierung Kirchenvorplatz 2006

 

 

Am Freitag, den 05.05.2006 um 19:45 Uhr findet der erste Spatenstich zur Sanierung des Kirchplatzes statt.
"Ich hatte einen Traum", sagte Diakon Michael Radigk vor einer großen Schar Kirchgänger vor der St. Galluskirche in Tannheim nach der Abendmesse. Wie schön, wenn sich ein Traum erfüllt. Ausgerüstet mit Schutzhelm und Spaten konnte der erste Schritt zur Verschönerung des Kirchenvorplatzes gemacht werden. Nun kann es mit den Sanierungsmaßnahmen rund um die Tannheimer Pfarrkirche losgehen. Den ersten Spatenstich machten am Freitagabend Architekt Martin Kuberczy, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anita Wangler, ihr Stellvertreter Martin Blessing, Diakon Michael Radigk und Pfarrer Werner Bauer (von links). Die ehemalige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Lore Zimmermann ließ die Sektkorken knallen, Michael Radigk hatte ein paar Knallfrösche parat und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anita Wangler sorgte dafür, dass die Kirchenglocken läuteten.

 

Unsere Kirche heute

 

Unser Kirchplatz erstrahlt heute im neuen Glanz. Die Gestaltung im Außenbereich war notwendig geworden, da Feuchtigkeit schon die Fundamente der Kirche angegriffen hatte.

 

 

 

Die Friedhofskapelle (heute in kommunaler Trägerschaft)

 

  • 1566 wird das kleine Kirchlein zu Thana zu Ehren des hl. Gallus und der hl. Verena erstmals erwähnt.

  • 1695 bestätigte die Fürstenbergische Verwaltung auf Ansuchen der Untertanen von Tannheim, dass "die nicht geweihte Kirch geweihet werde".

  • 1755 muss die Kapelle (Jahreszahl über dem südlichen Eingang) bedeutend vergrößert worden sein. Das schmucke Reitertürmchen mit Platz für zwei Glocken wurde aufgesetzt.

  • 1779 Nach einem Brand im Kloster wurde bis zu deren Wiederaufbau der Gottesdienst in der Dorfkapelle abgehalten. Bei Errichtung der Pfarrei im Jahre 1806 wurde um die Ortskapelle ein Friedhof angelegt. Dabei wurden Reste von früheren Bestattungen festgestellt, möglicherweise Alemannengräber. Bis dahin mussten die Toten nach Kirchdorf gebracht und dort bestattet werden. Die Bewohner des Klosters und seiner Lehenshöfe wurden in Wolterdingen bestattet.

  • 1806 wurde der Kapellenfond mit dem Kirchenfond vereinigt. Er ermöglichte wesentlich die Errichtung der neuen Pfarrei. Wahrscheinlich wurden die Grundstücke um den Friedhof an den Vogtsbauern verkauft. Bei dieser Gelegenheit wurde der Friedhof mit Kapelle im Grundbuch als Eigentum der politischen Gemeinde Tannheim eingetragen.

  • 1881 wurde eine allernotwendigste Reparatur durch#geführt, um die Kapelle vor dem Verfall zu retten.

  • 1887 kam es unser Pfarrer Fetzer zu einer gründlichen Instandsetzung und Vergrößerung der Kapelle. Die Erweiterung diente vor allem der Abhaltung des wöchentlichen Schülergottesdienstes.

  • 1954 - 1956 Der Friedhof wird nach Süden erweitere Ein Kriegerfriedhof mit Denkmal und Gedenksteinen für die Gefallenen und Vermissen aus dem zweiten Weltkrieg wurde angelegt.

  • 1969 Einrichtung der Leichenhalle in der Friedhofskapelle.

  • 1974 Nach der Eingemeindung zur Stadt Villingen-Schwenningen baut diese den Einsegnungsplatz vor der Kapelle.

  • 2003 Der Einsegnungsraum in der Kapelle wird eingerichtet